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Hautpflege

Pferde auf Weide

Geregelte Verdauung

Eine funktionierende Verdauung entscheidet über die Nährstoffaufnahme, eine stabile Abwehr und über die Leistung Ihres Pferdes. 

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Gelenke und Sehnen

Stabile Sehnen, kräftige Gelenke

Bei Gelenkschäden oder Sehnenproblemen kann die richtige Fütterung wertvolle Unterstützung leisten. 

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HORSEPLUS Pferdefutter, mit Sicherheit gut aufgehoben - Alles Gute für Ihr Pferd

Pferdefutter online verkaufen kann (fast) jeder. Was unseren Onlineshop aber so besonders macht: Wir beraten und informieren Sie ausführlich über den Einsatz des richtigen Pferdefutters und speziell über Mineralfutter sowie Ergänzungsfuttermittel. „Wir“ – das sind Susanne Truckses, langjährige Futtermittel-Beraterin bei Masterhorse und Mitbegründerin der futtermanufaktur, sowie Christof Welsner, Mitbegründer und langjähriger Geschäftsführer von Masterhorse – Die Futterexperten. (siehe auch Unternehmen)

Bei uns finden Reiterinnen und Pferdehalter neben einer großen Auswahl an Pferdefutter – Müsli, Mineralfuttermittel, Ergänzungsfutter oder Kräuter für Ihr Pferd – auch einen informativen Ratgeberbereich rund um die Pferdefütterung.

Vom Waldbewohner zum Hauspferd: Die Geschichte des Pferdes

Das Pferd hat eine lange Entwicklung hinter sich. Bis sich aus einem etwa fuchsgroßen, im Wald lebenden, Tier das heutige Pferd entwickelte, vergingen rund 60 Millionen Jahre. Die so genannten einzehigen Equiden wie Zebras, Esel, Halbesel und Pferde bildeten sich erst in der letzten Eiszeit vor circa einer Millionen Jahren heraus und verteilten sich in den unterschiedlichen Klimazonen. Das ursprünglich laubfressende Tier wurde zum Steppenpferd und vor etwa 5000 Jahren vom Menschen schließlich domestiziert.

Ursprünglich nur als Nahrungsquelle genutzt, begriff der Mensch mit der Zeit, dass das Pferd zu mehr fähig war. 1500 vor Christus begann man das Pferd als Transporttier einzusetzen. Vor allem im Militär gewann das Pferd schließlich an Ansehen. Nicht nur zum Transport, auch als Zugkraft vor einem Streitwagen oder Reitpferd für Krieger eignete es sich bestens. Diese neue Arbeit erforderte auch eine andere Fütterung. Die Energiedichte musste steigen, die Futterzeiten dagegen sinken. So ersetzte man Raufutter wie Gras, Schilf, Luzerne und Rinde und durch Futtergetreide wie Weizen, Gerste und Hafer.

In unserem High-Tech-Zeitalter spielt das Pferd als “Kriegsgerät” Gott sei Dank keine Rolle mehr. Aber für Hobby-, Freizeit oder Sportpferde gelten im Wesentlichen unverändert die vor über 3000 Jahren entwickelten Grundsätze in der Fütterung: Raufutter und Getreide - Heu und Hafer - bilden nach wie vor die Grundlage einer soliden Pferdeernährung.

Die richtige Fütterung

Was in Anleitungen zur Fütterung oft vergessen wird, ist das Wasser. Auch und vor allem für Pferde gilt: „Wasser ist Leben“! So benötigt ein 500 kg Pferd bei leichter Arbeit mindestens 25 Liter Wasser am Tag. Bei erhöhter Belastung und starkem Schwitzen, kann diese Menge auf bis zu 50 Liter und mehr steigen. Grundsätzlich gilt: Ein Weidepferd benötigt aufgrund einer saftigen Wiese weniger Wasser als ein Pferd, das überwiegend in der Box gehalten wird.

Die Energielieferanten

Je 100 kg LG benötigt ein Pferd pro Tag ungefähr

  • 1,5 kg Raufutter (Heu)
  • 300 bis 350 g Kraftfutter
  • 10 ml ungesättigte Fettsäuren
  • Mineralfuttermittel für die Grundversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ergänzungsfuttermittel entsprechend den Angaben der Hersteller füttern. Meist bewegen sich die empfohlenen Mengen für ein 500 kg schweres Pferd in einem Bereich zwischen 10 und 100 g.

Die Grundlage der Fütterung: Raufutter

Der Pferdemagen ist verhältnismäßig klein. Daher sollten niemals große Futtermengen auf einmal gegeben werden, sondern möglichst verteilt auf drei Mahlzeiten pro Tag. In freier Natur verbringen Pferde bis zu 16 Stunden mit der Nahrungsaufnahme. Aber auch Freizeitpferde sollten möglichst lange Fresszeiten haben. Als Grundlage der Fütterung sollte deshalb Raufutter – am besten qualitativ hochwertiges Heu - verwendet werden. Die langen Kauphasen fördern den natürlichen Zahnabrieb und unterstützen die Verdauung durch einen hohen Rohfasergehalt. Durch das Kauen wird die Einspeichelung gefördert, was wiederum zur Bildung von Magen- und Verdauungssäften führt.

Was ist bei der Heufütterung zu beachten?

  • Je früher das Gras geschnitten wird, desto höher ist der Rohproteingehalt im Gras. Deshalb sollte das Gras für Pferde erst in oder nach der Blüte geerntet werden. Dies hat auch den Vorteil, dass der Rohfasergehalt in und nach der Blüte deutlich angestiegen ist.
  • Beim Grasschnitt sollte nicht zu knapp über der Grasnarbe geerntet werden. Gras könnte dadurch Erde oder auch Tierkadaver enthalten, was Schimmel und Krankheiten begünstigt.

Vorsicht bei der Lagerung: Das Heu sollte so schnell wie möglich getrocknet werden, da es dadurch qualitativ hochwertiger ist. Bei der Trocknung gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die Bodentrocknung (häufigste und arbeitswirtschaftlich günstigste Methode)
  • Reutertrocknung (das angetrocknete Gras wird auf Holzständern ausgelegt)

Bei der Einlagerung per Hand in die Tenne werden im Gegensatz zur maschinellen Verarbeitung weniger Halme gebrochen. Dadurch bleiben Grassamen und Blattgut dem Heu als Nährstofflieferant weitgehend erhalten Damit das Heu auch wirklich als Pferdefutter verwendet werden kann, sollte es unbedingt trocken, staubarm und frei von giftigen Kräutern gelagert werden. Die Restfeuchte sollte maximal bei 15 Prozent liegen. Das Heu sollte erst nach der Keimruhe gefüttert werden. Diese tritt etwa nach sechs bis acht Wochen ein, bei strenger gepressten Ballen erst später.

Kraftfutter: Weniger ist oft mehr

Kraftfutter dient der zusätzlichen Energiegewinnung in der Pferdeernährung.

Die Zugabe von Kraftfutter hängt von der Nutzung Ihres Pferdes ab. So haben Arbeits-, Sport oder Zuchtpferde einen deutlich höheren Energiebedarf als Freizeitpferde. Entsprechend höher sollte der Kraftfutteranteil in der Futterration sein.

Welche Pferde haben einen höheren Energiebedarf und benötigen Kraftfutter?

  • Fohlen (Wachstum)
  • Zuchtpferde (ab dem 8. Trächtigkeitsmonat steigt der Bedarf um das 1,25 bzw. 1,5-fache)
  • Sport- und Turnierpferde
  • Arbeitspferde

Pferdemüsli - Eine Alternative in der Pferdeernährung

Als Kraftfutterersatz werden in der Pferdefütterung auch häufig Müslis verwendet. Wenn es um die Qualität geht, sollten Sie ein Müsli mit hydrothermisch aufgeschlossenem Getreide verwenden. Der Vorteil eines Müslis liegt beispielsweise in der längeren Kauzeit der Pferde, was wiederum die Verdauung anregt.

Öle in der Pferdefütterung

Bei der Pferdeernährung sollte auch auf ungesättigte Fettsäuren geachtet werden.

Öle und Fette gehören zu den sogenannten Triglyceriden. Fette werden im Körper für Phasen des höheren Energieaufwands als Speicher angelegt.

Öle: Ein natürlicher Energielieferant

Öle sind ein sehr guter Energielieferant und enthalten keine Kohlehydrate (Hufrehe-Problematik). Größere Mengen werden vom Pferd nicht immer gerne aufgenommen. Deshalb sollte die Menge langsam gesteigert werden und das Pferd so an das Öl gewöhnt werden.

Vorteile bei der Anwendung von Ölen:

Dreifach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega 3- und Omega 6- Fettsäuren regen zur Bildung des Gewebshormons Prostaglandin an, welches im Körper antientzündlich wirkt.

Omega-3-Fettsäuren sind in verschiedenen Ölen enthalten:

  • Leinsamen (>50%)
  • Hanföl (17%)
  • Walnussöl (13%)
  • Raps-/ Sojaöl (8-9%)

Omega-6-Fettsäuren finden sich in:

  • Borretschöl (20%)
  • Nachtkerzenöl (ca. 10%)
  • Hanföl (ca. 3%)

Dreifach ungesättigte Fettsäuren eignen sich neben ihrer entzündungshemmenden Eigenschaft auch zur Regulierung des Allergieaufkommens. Außerdem verhindern sie das Verklumpen von Blutblättchen und können sogar die Fruchtbarkeit von beiden Geschlechtern verbessern.

Öle können zur Verbesserung des Fells sowie der Haut- und Hufstruktur beitragen. Durch die Zugabe zum Kraftfutter kann der Insulinhaushalt verbessert werden. Dennoch sollten Sie darauf achten, nicht zu viel Öl ins Futter zu mischen, da dies so nicht gerne gefressen wird und somit auch schneller verdirbt.

Mineralfutter

Durch die höheren Erträge bei der Getreideproduktion sinkt der Nährstoffgehalt im Pferdefutter. Auch die Herstellung von Heu durch Maschineneinsatz schafft Probleme.

Daher ist es sinnvoll, das Grundfutter des Pferdes zu überprüfen und die Anforderungen an das Tier zu checken. Je nach Rasse, Alter, Haltung, Verletzungen und Belastung sollte zusätzlich Mineralfutter ergänzt werden.

Ergänzungsfutter: Das richtige Maß ist wichtig

Bereiche der Fütterung:

Fazit: “Horsemanship”

Einen exakten Maßstab bei der Pferdefütterung können wir nicht vorgeben. Für einen guten Pferdehalter gilt stets das Prinzip des “Horsemanship”: Halten Sie ihr Tier artgerecht und vertrauen Sie sich und Ihrem Pferdeverstand, dann klappts auch mit einer ausgewogenen Fütterung!